Jim Jones wird A&R bei Koch

Dass die Bande zwischen Jim Jones und seinem Label, dem Independent-Riesen Koch Records sehr eng sind, ist verständlich. Schließlich hat der Dipset-Capo der Firma mit seinen drei Erfolgsalben "On My Way To Church", "Harlem: Diary Of A Summer" und "Hustler’s P.O.M.E." ordentlich Zaster in die Kassen gespühlt. Nachdem Jimmy bis 2007 bereits bei Atlantic Records als A&R tätig sein durfte, wird er nun diese Position, zumindest für den Urban-Bereich, bei seiner eigenen Labelheimat einnehmen und damit offiziell "Vice President Of Urban A&R" sein.

Laut Alan Grunblatt, General Manager bei Koch, war Jones mit seinen Erfolgsalben maßgeblich daran beteiligt, das Label zu seiner aktuellen Größe zu verhelfen. In einem Statement gegenüber Allhiphop.com sagte er weiterhin: "Er weiß wirklich, was eine Hit-Album  ausmacht. Ich freue mich sehr darauf, in den kommenden Jahres mit ihm zusammen zu arbeiten." Jones‚ Aufgabenbereiche werden nun das Entdecken, Signen und Aufbauen neuer Talente sein, was laut eigener Aussage seine Spezialität sei:
"Sie haben gemerkt, dass ich nicht nur ein Künstler bin, sondern auch eine Person, die Talent erkennt und die Fähigkeit besitzt, einen Superstar zu formen."

Eines der ersten Projekte, die der gute Jimmy nun betreuen wird, ist das Debütalbum der Skull Gang, welche sein Dipset-Partner Juelz Santana anführt.

Doch abseits all der Schädelbanden, Vize-A&Rs und Labelpolitics kochen auch wieder die Emotionen rund um den Biggie-Streifen "Notorious" hoch. Wie wir berichteten, äußerte sich zuletzt Lil‘ Kim negativ über den Streifen, indem sie sagte, man hätte ihre Rolle falsch dargestellt und sie nicht in die Arbeiten am Film eingebunden. Weiterhin sei sie enttäuscht von Faith Evans und Biggies Mutter Ms. Wallace, weil diese das Werk unterstützen.

Nun meldeten sich die von ihr Kritisierten, sowie die Schauspielerin Naturi Naughton, welche Kim’s Rolle übernimmt, persönlich zu Wort. So gab Naughton zu Protokoll:
"Ich hoffe, wenn sie den Film sieht, wird sie zufrieden sein. Ich habe wirklich mein Herz und meine Seele in die Rolle gepackt, also hoffe ich, dass ihre Meinung über den Film nicht auf meiner Performance beruht."
Faith Evans hingegen reagierte auf Kim’s Aussage mit folgendem Kommentar:
"Ich denke, ich hätte nichts abgesegnet, was nicht ordentlich dargestellt worden wäre. Ich glaube, sie hätte ebenso die Möglichkeit gehabt, das zu tun."
Biggies Mutter hegt hingegen seit jeher den Wunsch, einfach nur mit Lil‘ Kim über die Affäre mit ihren Sohn zu sprechen, um die Sache für sich selbst aufzuschlüsseln. So sei sie mit der Art und Weise, wie Kimberly von ihm behandelt wurde ganz und gar nicht einverstanden. Nur sie wisse letztendlich, was in der Beziehung zwischen beiden passiert wäre und könne die offenen Fragen zu diesem Thema beantworten.

Ihr seht also, dass die erwartete Schlammschlacht ausbleibt und die Stimmung rund um den Film und die damit verbundenen Personen eine grundsätzlich ruhige und positive bleibt. Ist wohl auch im Hinblick auf die Thematik besser so.
 

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