E-40 geschäftlich gebeutelt

Für gewöhnlich gehört es ja speziell für amerikanische Rapper-slash-Entrepreneure zum Guten Ton, die eigenen Businesserrungenschaften in den Himmel zu loben und eventuelle Fehltritte so elegant wie möglich klein zu reden. Erfrischend anders macht es da unser Freund Earl Stevens, besser bekannt als E-40. Wie er nämlich in einem Interview mit der Los Angeles Times zugab, scheinen nicht all seine Finanz- und Businessentscheidungen von Erfolg gekrönt zu sein.

So musste der 41-Jährige zuletzt in seiner Heimat Vallejo eine seiner Fatburger-Filialen schließen. Man habe sich eingestehen müssen, dass das Geschäft einfach nicht so gut lief, wie im südlichen Kalifornien. Vielleicht lag es auch einfach bloß am Sortiment, denn er möchte nun zur Konkurrenz Wing Stop, welche hauptsächlich Hühnchen anbieten, wechseln. Darüber hinaus gesteht der Rapper  auch falsche Entscheidungen beim Aktienhandel ein. So habe er in Microsoft-Aktien investiert und musste im letzten Monat herbe Verluste hinnehmen. Stevens über seine Fehleinschätzung: “I was sitting there waiting for something, but it just didn’t unfold for me. Apple, now that’s what I should have got.

Schlechte Zeiten also für den Bay-König, machte er doch erst vor wenigen Tagen Negativschlagzeilen, als es nach seinem Konzert in Denver am 26. Dezember zu einer Schießerei vor Auftrittsort kam. Auch sein aktuelles Album "The Ball Street Journal" verkauft sich bislang sehr viel schlechter als sein Vorgänger und konnte bis heute gerade einmal knapp 50.000 Einheiten absetzen.

Hoffen wir, dass es mit seiner Sport-Limo "40 Water" besser laufen wird. So möchte Earl nun eine neue Geschmacksrichtung zum Sortiment hinzufügen und dem Ganzen einen frischen Style verpassen, um weiterhin gegen die "big dogs" wie Pepsi bestehen zu können, die seiner Meinung nach sein Business zerstören wollen.

Am Rande erwähnte das Rapurgestein übrigens noch, wie man früher ordentlich Silvester feierte: "New Year’s Eve is a bit more wild. This year, I have a few show options I’m weighing. But back in the days, we’d get into the middle of the street and get some 12 gauges and bust [gunshots] in the air when it was 11:59. Those things don’t happen so much nowadays, so we just go out there and celebrate another way."

Nun ja, schade, dass Silvester schon wieder vorbei ist. Aber vielleicht wäre das ja mal eine Idee fürs nächste Mal. Aber bitte nur in die Luft.

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