„Break ya neck!“

Es zeugt von viel Mut, oder einfach nur von Blödheit, wenn man auf eines der Autos des Rappers Busta Rhymes spuckt. Das hat der 20-jährige Roberto LeBron – angeblich „aus Versehen“ – vor einem Jahr getan und wurde daraufhin von Busta und neun Bodyguards zusammengeschlagen. Es zeugt wiederum von viel Selbstbewusstsein, ein ganzes Jahr später eine Anklage einzureichen, die nicht nur Busta und die neun Bodyguards beschuldigt, sondern auch sein Label Aftermath Entertainment, sowie die Mutterfirmen Interscope, Geffen, A&M und Universal. Roberto LeBron ist der Meinung, die Labels „benutzten das rechtwidrige und illegale Verhalten und förderten dieses Image, das sie als Teil ihrer Marketingkampagne geschaffen hätten.“ Busta’s öffentliche Rolle sei ein Marketingmanöver und „für Werbe-, Marketing- und Profitzwecke so gestaltet, ungehobelt, grob, aggressiv, schlecht benehmend, provozierend, Streit suchend, respektlos und hin und wieder kriminell zu sein“. Ob es nun Marketingstrategie ist, oder einfach sein Charakter, diese Kriterien erfüllt Busta allemal. Die vier Gerichtsverhandlungen, die er zur Zeit separat am Laufen hat, sprechen für sich.

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