Sido: Ärger um die „Absolute Mehrheit“-Kohle

Sido hält sich weiter bedeckt, was den Verwendungszweck seines Gewinnes von 300.000 Euro in der Polit-TalksendungAbsolute Mehrheit“ von Stefan Raab angeht.

Sein Management stellte nun gegenüber dem Nachrichtenmagazin Focus klar: Auch wenn Sido das Geld spende, werde er das nicht an die große Glocke hängen. „Generell hat er es immer so gehalten, dass er Spenden seinerseits nie an die große Glocke gehängt hat und Spendenempfänger nie öffentlich benannt hat. Das möchte er so beibehalten„, zitiert das Blatt Sidos Management. Im Anschluss an die Sendung war darüber spekuliert worden, was Sido mit seinem Gewinn vorhabe.

Zwei Politiker, die zusammen mit Sido in der Sendung Ende März zu Gast gewesen waren, hatten dem Berliner unterstellt, das Geld nicht spenden zu wollen und sich über diese vermeintliche Entscheidung empört gezeigt. Boris Palmer von den Grünen hatte kritisiert, ein „Gangster-Rapper„, der in der Sendung über gerechte Bezahlung gesprochen habe, solle das Geld auf jeden Fall spenden. Ein Politiker hätte das an seiner Stelle schließlich auch getan.

Caren Ley von der Linken ist sich indes sicher, dass die Fans, die Sido per Telefonabstimmung zur absoluten Mehrheit und somit zum Gewinn verholfen haben, davon ausgegangen seien, dass Sido das Geld für ein „sinnvolles Projekt“ spenden werde.

Das vom Focus zitierte Statement lässt sich durchaus so interpretieren, dass Sido genau das vorhaben könnte. Letzten Endes ist das aber: seine Sache.

 

 

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